2.Mai 2011, 20:15 Uhr

Die Migros kritisiert kompostierbare Plastiksäcke

Plastik ist kein umweltfreundlicher Rohstoff. Und ein Plastiksack ist keine umweltfreundliches Transportmittel. Die grossen Detailhandelsketten verteilen trotzdem munter gratis Plastiksäcke und verkaufen Mehrwegplastiktaschen. Dabei wären Alternativen vorhanden.

Vor ein paar Jahren waren sie in den Supermärkten noch allgegenwärtig: die kleinen, weissen Plastiksäckchen. Jeder bediente sich der dünnen Beutel und packte hinein, was hineingepackt werden konnte. Die Säckchen waren meist zu schwach für die Waren, die man hineingestopft hatte. Nach wenigen Stunden, wenn nicht Minuten, riss der dünne Kunststoff. Eine zu kurze Lebensdauer, wurde doch so innert kürzester Zeit tonnenweise Plastik unwiderruflich vernichtet.

Mehrwegtragtaschen als erster Schritt

Inzwischen scheinen die Konsumenten ein wenig an Vernunft gewonnen zu haben. Oder die Detailhändler haben das Plastikproblem selbst erkannt und Massnahmen dagegen ergriffen. Jedenfalls erfreuen sich Mehrwegtragtaschen aus Papier oder aus dickem Kunststoff immer grösserer Beliebtheit. Die Öffnung unterhalb der Kasse, wo die weissen Plastiksäcke einst herausquollen, werden nicht mehr in allen Filialen und bei allen Kassen aufgefüllt. Der Kunde soll umerzogen werden. In Italien und Frankreich hat gar die Politik ein Machtwort gesprochen und die dünnen Plastiksäcke kurzerhand verboten.

Kompostierbarer Plastiksack: Bei Schweizern Detailhändlern nicht beliebt

Was früher einst die weissen Plastikbeutelchen waren, sind heute die grossen Papiertaschen. Aus ökologischer Perspektive ein erfreulicher Wandel. Die Papiertaschen können mehrmals gebraucht werden. Auch die Entsorgung stellt gewöhnlich ein kleineres Problem dar. In vielen Gemeinden kann man die Papiertaschen nämlich in die Kartonsammlung geben. Leider nicht überall. Weil die Taschen gegen Regen beschichtet sind, dürfen sie in Zürich nicht recyclet werden. Die Papiertaschen landen in der grössten Schweizer Stadt also nach wie vor im gewöhnlichen Abfall.

Wieso tun Detailhändler nichts?

Diese Problematik ist den Detailhändlern bewusst. Aber weshalb tun sie nichts dagegen? Alternativen zu den störrischen Papiertaschen wären vorhanden. BioApply, ein Schweizer Unternehmen, stellt nämlich kompositerbare Taschen her. Müssten Migros und Coop nicht ihre herkömmlichen Papiertüten durch biologisch abbaubare Taschen ersetzten, wenn sie ihr “grünes Image” nicht gefährden wollen? Wir haben den beiden grössten Detailhändlern der Schweiz, die wohl zugleich die beiden grössten Tütenproduzenten des Landes sind, diese Frage gestellt. Heute präsentieren wir euch die Antwort der Migros. Am Donnerstag rechtfertigt sich Coop.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Ich habe erst letzthin wieder die Liste der beliebtesten Unternehmen der Schweiz gesehen. Ihr Unternehmen liegt auch dieses Jahr an der Spitze. Das hat mich ermutigt einmal eine kritische Frage zu stellen.

Ihre Papiersäcke sind bestimmt schon umweltschonender als die Plastiksäcke, welche oft an den Migroskassen ein wenig versteckt sind. Aber die Papiersäcke darf man, zumindest in der Stadt Zürich, nicht in die Papier- oder Kartonsammlung geben, da sie gegen Regen beschichtet sind. Sie müssen also in den normalen Abfall geworfen werden.

Ich habe im letzten Dezember im Magazin Swiss Equity von einem Schweizer Unternehmen gelesen (BioApply), welches kompostierbare Tüten herstellt. Plant ihr Unternehmen in diesem Zusammenhang auch solche Papiersäcke einzusetzen um die Umwelt zu schonen oder hat ihr Unternehmen ein anderes Konzept in diesem Zusammenhang?

Herzlichen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüssen,

Migros antwortete ausführlich:

Sehr geehrter Herr

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihr Interesse an der Migros und den verschiedenen Tragtaschen freut uns. Bitte entschuldigen Sie die Wartezeit.

Wir sehen die Papiertragtasche als eine Mehrwegtasche. Dies wird unseren Kundinnen und Kunden auch klar kommuniziert, da sie dafür ja z.B. ein Entgelt zahlen müssen (30Rp./Tasche). Die Tasche kann bis zu 10-20x gebraucht werden. Durch die Wiederverwendung wird die Ressource Holz und Produktionsenergie eingespart. Vor ein paar Jahren haben wir zusätzlich zur Papiertragtasche auch noch eine umweltfreundliche Mehrwegtragtasche aus stabilem Kunststoff eingeführt, die etwas teurer ist (CHF 2.00/Tasche).

Vergleich Papiertragetasche – neue Kunststofftragetasche: Was ist ökologischer?

Entscheidend ist die Häufigkeit des Wiedergebrauchs. Eine durch die externe Firma Carbotech AG erstellte Ökobilanz kommt zum Schluss, dass die im Jahre 2008 neu eingeführte Kunststofftragtasche bei einem viermaligen Mehrgebrauch gegenüber der Papiertragetasche geringere Umweltauswirkungen aufweist. Kaufen die Konsumentinnen und Konsumenten mit der Kunststoff-Mehrwegtasche achtmal so oft ein wie mit einer herkömmlichen Papiertasche, sparen sie 35% CO2 ein.

Die Migros-Kundschaft leistet den grössten Beitrag zum Umweltschutz, wenn sie Mehrwegtragetaschen zum Einkaufen benutzt (sowohl Papier- als auch Kunststofftaschen). Dadurch, dass die Mehrwegtaschen aus Kunststoff und Papier nicht gratis abgegeben werden, kann die Kundschaft dazu animiert werden, diese mehrmals zu verwenden oder eine eigene Einkaufstasche mitzunehmen.

 Nun zur Entsorgung:

Einige Gemeinden/Städte akzeptieren unsere Papiertragetaschen in der Kartonsammlung, andere aber wiederum nicht. Dies ist vom jeweiligen regionalen Entsorger abhängig. Je nach Verwertungsbetrieb und Endprodukt, das aus dem Altkarton entsteht, sind andere Anforderungen einzuhalten.

Die Städte und Gemeinden müssen daher den jeweiligen Vorgaben entsprechen, die die Entsorger bzw. Verwerter in ihrer Region verlangen. Selbst auf der offiziellen Seite vom Verein Recycling Papier und Karton (http://www.recycling.ch/ ) steht, dass Papier-Tragtaschen, die beschichtet bzw. nassreissfest sind, sowohl für die Karton- als auch Altpapiersammlung ungeeignet sind. Dies folgt daraus, dass bei einigen Kartonverwertern nassreissfeste Papier zu Problemen im Recyclingprozess führen. Dieser Umstand führt dazu, dass wir hinsichtlich Entsorgung keine nationale Praxis kommunizieren können. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, welche Entsorgungspraxis dort gängig ist.

Strategie für die Zukunft:

Gemäss unseren Informationen stellt BioApply nur kompostierbare Plastiksäcke her und keine Papiersäcke. Grundsätzlich stehen wir diesen kritisch gegenüber. Dies aus folgenden Gründen:

Alternativen wie biologisch abbaubare Materialien schneiden in Ökobilanzen – entgegen der verbreiteten Meinung – nicht zwingend besser ab als synthetische, obwohl erstere meist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und kompostiert werden können. In einer Ökobilanzstudie wurde ein Knotenbeutel aus dem konventionellen Kunststoff HDPE[1] mit einem aus dem Biokunststoff PLA[2] verglichen. Dabei weist der herkömmliche Kunststoffbeutel aus HDPE gegenüber dem biologisch abbaubaren Beutel aus PLA eine halb so grosse Umweltbelastung auf. Die Gründe für das schlechte Abschneiden des biologisch abbaubaren Beutels liegen im Anbau der nachwachsenden Rohstoffe, wie z.B. intensive Landwirtschaft, Monokulturen und Einsatz von GVO[3]-Pflanzen (z.B. Gen-Mais), aber auch bei der grösseren Dicke und somit einem höheren Materialverbrauch. Problematisch ist auch, dass biologisch abbaubare Materialien zum Teil die Nahrungsmittelproduktion konkurrenzieren. So werden Biokunststoffe z.B. aus Mais-, Kartoffel- oder Sojastärke gewonnen, welche für viele Menschen eine wichtige Nahrungsgrundlage sind.

Übergeordnetes Ziel der Migros ist es, die Konsumentinnen und Konsumenten stärker zu sensibilisieren und mit den richtigen Anreizen zu motivieren, Tragtaschen mehrmals zu brauchen. Neben den Produkten Papiertragetasche und robuste Mehrwegtragetasche aus Kunststoffen haben wir z.B. auch eine Reihe von Stofftragetaschen im Sortiment. Alle diese Tragetaschen ermöglichen es unserer Kundschaft, die Einkaufstaschen mehrmals zu verwenden und so wichtige Rohstoffe einzusparen sowie die  Verwendung von Einweg-Plastiktaschen zu reduzieren. Die Migros Genf ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen: Sie hat die leichten Gratisplastiksäcke in einem 2-stufigen Prozess abgeschafft: Seit Herbst 2008 wurden diese Plastiksäcke nur noch auf Anfrage abgegeben Und seit dem 2. Februar 2009 gibt es in den Filialen der Migros Genf gar keine Gratisplastiksäcke mehr.

[1] HDPE bedeutet High Density Polyethylen also Polyethylen hoher Dichte.

[2] PLA: Polymilchsäure

[3] GVO: Gentechnisch veränderte Organismen
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weiterzuhelfen und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Nachdem die Antworten auf unsere letzten Mails Inkompetenz bis komplettes Desinteresse offenbart hatten, freut uns diese Reaktion der Migros. Sie zeigt nämlich, dass in der Migros-Leitung tatsächlich solche Themen diskutiert werden. Oder dass zumindest jemand angestellt worden ist, der solche Fragen so beantworten kann, dass man sich als Konsument einigermassen ernst genommen fühlt.Wir geben uns inzwischen ja mit wenig zufrieden….

Die Haltung der Migros scheint auf den ersten Blick wohlüberlegt. Doch was eitel glänzt, muss besonders kritisch betrachtet werden:

1.  Die Migros zitiert Ökobilanzen, die ihre Haltung stützen. BioApply, der genannte Hersteller von Bioplastiksäcken, veröffentlich auf seiner Website hingegen Zahlen, die den Ökobilanzen der Migros widersprechen. Laut BioApply verbrauchen ihre biologisch abbaubaren Tüte in der Produktion weniger Energie und Wasser als herkömmliche Plastiksäcke. Der Treibhausgasausstoss sei gar bis zu 50 Prozent niedriger. Aussage gegen Aussage. Beide Parteien zitieren angeblich unabhängige Untersuchungen. Ein leidiges Spiel.

2. Die Migros behauptet, dass die biologisch abbaubaren Plastiksäcke in Ökobilanzen so schlecht abschneiden, weil sie unter anderem auch mit gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt werden. BioApply stellt auf der Website klar, dass ihre Plastiksäcke keinerlei gentechnisch verändertes Material beinhalten.

3. Der fundamentalste Kritikpunkt: Die Migros erklärt, dass sie biologisch abbaubaren Plastiksäcken kritisch gegenüber steht, weil die Produktion der natürlichen Rohstoffe unökologisch sei (Monokulturen, intensive Landwirtschaft). Ob die Produktion dieser Rohstoffe tatsächlich so umweltschädlich ist, wie von der Migros behauptet wird, können wir von LAMM nicht beurteilen – es ist zu befürchten, dass die Migros in diesem Punkt Recht hat. Wir finden aber, dass dies nicht grundsätzlich als Argument gegen BioPlastiksäcke genutzt werden sollte. Falls die Bioplastiksäckeproduktion tatsächlich mit intensiver Landwirtschaft und Monokulturen einhergeht, müsste sich die Migros für Änderungen in der Produktionsweise einsetzen. Der Detailhandelsriese sollte seine Marktmacht nutzen und fordern, dass Bioplastiksäcke aus Rohstoffen hergestellt werden, die in biologischer Landwirtschaft produziert werden -natürlich zusätzlich zu der bereits existierenden biologischen Landwirtschaft. Denn herkömmlicher Plastik ist und bleibt ein Produkt limitierter, nicht erneuerbarer Rohstoffe. Diese für Einkaufstüten zu gebrauchen, ist reine Verschwendung. Allerdings konkurriert die Bioplastiksackproduktion natürlich in jedem Fall die Lebensmittelproduktion. Dies macht Bioplastiksäcke ähnlich problematisch wie die Biotreibstoffproduktion.

4. Die Position von LAMM: Wir sind keine Fans von Plastiksäcken. Denn wir mögen Plastik grundsätzlich nicht. Auch biologisch abbaubare Plastiksäck sind keine nachhaltige Lösung. Selbst wenn es möglich sein sollte, alle für die Produktion von Bioplastik benötigten Rohstoffe in biologischer Landwirtschaft herzustellen, konkurriert die Bioplastikproduktion immer noch mit der Nahrungsmittelproduktion. Deshalb empfiehlt LAMM als nachhaltigste Lösung für das Tragtaschenproblem eine Stofftasche aus Biobaumwolle.

Update:

Um unsere Haltung und vielleicht auch diejenige einiger Kommentatoren zu untermauern, verlinken wir hier noch zu einem auf ARTE gezeigten Dokumentarfilm über die Plastikflut (5. Mai 2011):

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=wYPzHEZYrx0&feature=player_embedded]

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7 Responses to Die Migros kritisiert kompostierbare Plastiksäcke

  1. Guten Tag,

    da Sie beide Coop und Migros die Moeglichkeit geben sich auszudurecken, wuerden wir bei BioApply auch gerne unsere Meinung mitteilen. Waere es moeglich ?

    Ausserdem, ein paar Punkte:

    Migros spricht ueber PLA fuer BioSaecke, unsere Saecke sind nicht aus PLA hergestellt aber aus Staerke, garabtiert GVO frei aus ROhstoffe aus Europa, nicht geeignet fuer Human Consumption.

    Eigentlich ist LeShop von Migros seit Jahre unser Kund fuer BioSaecke.

    Eigentlich sind Papier Saecke, im Lebensziklus Analyse, schlimmer als Plastik. Das wissen die Grosse Food Chains gut aber telen es natuerlich nicht mit.

    Lebens Ziklus Analysen stehen zu verfugung. Bitte nehmen Sie mit uns kontkt auf.

    Sie sollten auch andere Firmen fragen wass Sie ueber diese Saecke denken: Solar Impulse, LeShop, Switcher oder Rip Curl zum Beispiel.

    FM

    • Dorian Gray says:

      Hallo Herr Mauch

      Es freut uns natürlich, dass sie sogleich die Gelegenheit ergreifen und sich hier mitteilen. Natürlich dürfen sie in der Form eines Kommentars hier gerne Stellung nehmen.

      Was uns besonders interessieren würde ist die Frage, weshalb sich ihre Lebenszyklusanalysen von denjenigen der Migros und Coop so deutlich unterscheiden.
      Die Migros behauptet in ihrem Mail ja, dass sich kompostierbare Plastiksäcke aus ökologischen Gesichtspunkten nicht lohnen würden. Auf ihrer Seite behaupten sie das Gegenteil (darauf haben wir ja am Ende des Artikels hingewiesen).
      Wem soll ich als Konsument trauen?
      Wer lügt?
      Sind die Worte der Migros ihrere Meinung nach blosse Marketinglügen?
      Oder sind ihre Plastiksäcke für die Migros einfach zu teuer?

      Wir würden uns ausserordentlich freuen, wenn sie uns diese Fragen beantworten könnten.

      Herzliche Grüsse

      • Hallo Herr Gray,

        gerne schicke ich Ihnen die LebensZiklus Analysen (3) die bestaedigen dass:

        - Bio Saecke die beste Loesung ist inkl. CO2 (Global Warming Potential)
        - Auch wenn die Bio Saecke nicht kompostiert aber Inzineriert werden haben die ein besseres LZA.
        - Papier Saecke eigentlich noch weniger gut sind als Plastik (PE) Saecke.

        Bitte teilen Sie mir eine Email Adresse mit.

        Mit freundlichen Gruessen,

        FM

  2. dölf Pfister says:

    Für mich ist die Lösung mit den “stabilieren Kunststofftaschen die optimale Lösung.
    Ich schätze, dass ich solche Taschen welche ich vor 6 Jahren in einem französischen Supermarkt gekauft habe, inzwischen sicher mehr als 100 x verwendet habe. Und das gute daran, die Tasche erfüllt ihren Zweck immer noch zur 100% Zufriedenheit. Deshalb sollte sich jeder Konsument daran gewöhnen, eine Mehrwegeinkaufstasche, sei sie aus Kunststoff oder aus einem leichten Baumwollstoff, gefertigt, in seiner Tasche, seinem Rucksack,seiner laptoptasche mitzuhaben, um Einkäufe umweltfreundlich nach Hause tragn zu können. Dies würde mit der Zeit die Papuertaschen überflüssig machen.

  3. angie says:

    Ich stimme der Position vom LAMM zu – NO MORE PLASTIC!

    Neben der schlechten CO2 Bilanz und der unverantwortlichen Verschwendung von fossilien Rohstoffen sind Plastiktüten (eigentlich alle Produkte aus Plastik) nach ihrer meist sehr kurzen Lebensdauer noch immer ein großes Problem: nur ein sehr geringer Anteil wird recycelt, Tonnen von Plastikmüll schwimmen in den Weltmeeren umher und werden zu Todesfallen für Tiere, die an den scharfkantigen Stücken die sie gegessen haben verrecken.

    Bioplastikbeutel können biologisch abgebaut werden, aber nur theoretisch. Denn in Deutschland wird aus der Biotonne nachträglich alles ausortiert, was wie Plastik aussieht. Eine Sortierung nach Biokunststoff und ‘normalem Kunststoff’ ist für Abfallbetriebe noch nicht möglich, deswegen ist die Verwendung von Biokunststofftüten nur für Leute mit eigenem Kompost im Garten sinnvoll. siehe auch : http://greenissimo.digital-dictators.de/2011/05/01/wie-grun-ist-biokunststoff/

    Ich finde die aktuelle Aktion von dm gut – die bieten umweltfreundliche Stofftaschen als Pfandtaschen an. Wenn man das Prinzip Stoffbeutel als Pfandtasche auf alle Bereiche des täglichen Lebens ausweiten würde, könnte man Plastiktaschen generell verbieten/abschaffen. Also vor allem im textilen Einzelhandel (h&m, c&a) wo man ungefragt immer eine gratis Plastiktüte zum Einkauf dazubekommt wäre das eine große gute Veränderung.

  4. Wilhelmina Harker says:

    Der Film ist sehr sehenswert!

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